Street Food Festival in Frankfurt

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Schönes Wetter, gutes Essen und ein bisschen Geld. Mehr braucht man meiner Meinung nach nicht, um einen gelungenen Besuch auf einem Street Food Festival zu erleben. Dieses Mal habe ich mich für euch in Frankfurt umgeschaut. Der Besuch hat sich definitiv gelohnt und deshalb zeige ich euch heute, was ich in Frankfurt probiert habe und was meinen Gaumen in Freude versetzt hat.

P1080559_bAngefangen habe ich mit so genannten „Drum Sticks mit Orangen-Cognac-Soße“. Die Sticks waren schön glasiert, was man auf dem Foto auch sehen kann und ich mochte die Soße. Allerdings war das Fleisch sehr zäh und ein wenig fad, das konnte dann auch die Soße nicht mehr wett machen.

P1080556_bAls nächstes habe ich den totalen Flop dieses Tages für euch: Ein Eis am Stiel namens „Pick-me-up“ in der Geschmacksrichtung Mate Tee-Limette. Ich habe selten so hartes Eis erlebt. Es war fast zu fest zum Kauen und hat mich auch geschmacklich überhaupt nicht überzeugt. Nur selten hat man ein wenig Tee oder Limette geschmeckt, hauptsächlich war der Geschmack aber eher wässrig.

P1080560_bDanach hat es mich zu den amerikanischen Süßspeisen verschlagen. Und hier habe ich richtig zugeschlagen: Ein „white choco brownie topped with chessecakesauce and passion fruit curd“. Nicht nur der Name hatte es in sich, sicherlich auch die Kalorien. Der Brownie war relativ fest und auch ein wenig trocken, was durch die Unmenge an Soßen wieder wett gemacht wurde, und er hat sehr nach weißer Schokolade geschmeckt. Die Chessecakesauce war fabelhaft, die passion fruit curd hingegen hat die geschmackliche Harmonie etwas zerrissen und stach sehr raus.

P1080561_bUnd weil mir das an Kalorien noch nicht gereicht hat, musste noch ein Peanutbutter-Marshmallow herhalten. Himmlich! Einfach himmlich! Die Erdnüsse haben so gut zu dem Marshmallow gepasst und beides war zwischen salzig und süß schön ausbalanciert . Und es waren Erdnüsse drin, die dem Ganzen eine nussige Note verliehen haben. Ich war restlos begeistert. Manchmal sind es eben doch die einfachen Dinge. Mein persönliches Top des Festivals.

P1080563Nach diesem kleinen Zuckerschock habe ich unbedingt etwas Herzhaftes gebraucht und da ich an Käsespätzle nicht vorbei laufen kann ohne sie zu probieren, habe ich auch dieses Mal eine Portion gekauft. Ich habe wirklich schon viele Käsespätzle probiert und darunter auch echte hausgemachte bayerische. Diese hier waren sehr würzig und sehr käsig, dabei aber unglaublich leicht. Durch die Massen an Käse sind Käsespätzle gerne mal sehr mächtig. Diese haben den typischen würzigen Käsegeschmack wunderbar mit sehr leichten Spätzle kombiniert, sodass ich auch dieses Gericht wirklich sehr lecker fand.

P1080565_bNach etwas typisch Deutschem hat es mich nach Afrika verschlagen. An diesem Stand gab es sehr viel Auswahl und alles hat wunderbar nach Gewürzen gerochen, aber durch die Spätzle vorher habe ich etwas Kleineres gebraucht und so wurden es afrikanische Teigtaschen, die mit gewürztem Rinderhackfleisch gefüllt waren. Dazu gab es eine scharfe Soße. Die Tasche war unglaublich lecker und die Soße hat sehr gut dazu gepasst, allerdings war beides ziemlich scharf (ich bin da etwas emfpindlich). Der Teig war angenehm dick und auch nicht zu fettig und das Hackfleisch hat sehr würzig geschmeckt. Mich hat Afrika überzeugt.

P1080567_bUnd noch einmal zurück nach Amerika, da ich den Marshmallow nicht vergessen konnte, kommt hier das Geschwisterchen zu dem obigen: Ein Oreo-Marshmallow. Allerdings hat der nicht ganz so überzeugt wie sein Vorgänger. Hier hat die typische Oreofüllung gefehlt, es gab also nur Oreokekse in einem Marshmallow, das wirkte geschmacklich etwas eindimensional und war nicht besonders aufregend.

P1080568_bAls Trost gab es deshalb ein Stück „carrot cake with cheescake filling and graham cracker frosting“. Der Kuchen war unglaublich saftig, was daran lag, dass das Verhältnis zwischen Kuchen und Füllung ungefähr 1:1 betrug. Insgesamt natürlich eine ganz schöne Wucht an Kuchen und Füllung und Frosting. Er hat gut geschmeckt, aber auch sehr gut gesättigt. Von dem Frosting hat man übrigens nicht so viel gemerkt.

P1080572Mit vollem Magen hat es dann noch für einen Street-Food-Festival-Klassiker gereicht: Einen Burger. Dieser hier war der so genannte „Bacon-Bomb-Burger“. Das Fleisch war sehr saftig, und das Gemüse schön knackig. Insgesamt ein geschmacklich sehr runder Burger, allerdings entgegen des Namens im Geschmack nicht sehr bacon-lastig.

P1080562Tortz Pausen zwischen drin und dem Teilen der Portionen gelangte ich nach dem Burger an meine Grenzen, deshalb zeige ich euch jetzt nur noch ein paar Fotos von der Atmosphäre und erzähle euch etwas über die Location. Das Festival hat sich auf zwei Plätze aufgeteilt, die aber gut miteinander verbunden waren. Rund um die beiden Plätze war viel Verkehr und viele Straßen, somit hatte man ein echtes „Street-„Gefühl, allerdings mag ich es da doch etwas ruhiger. Die beste P1080574Location, die ich bisher erlebt habe, war am Hafen in Mainz. Für Leute, die es lieber etwas hecktischer mögen, ist Frankfurt sicherlich besser geeignet. Es gab viele Stände und viel zu probieren und auch viel Internationales. Ein paar Stände kannte ich allerdings schon von Festivals in Mainz und Wiesbaden, deshalb habe ich nach neuen Ständen Ausschau gehalten. Das, was ich euch hier gezeigt habe, war allerdings nur ein Bruchteil der Auswahl, die zur Verfügung stand. Mein Fazit: Frankfurt hat sich definitiv gelohnt.