1. Street Food Festival & Market Wiesbaden

International, außergewöhnlich und extrem lecker

P1080480Am 05. und 06.09.15 fand das erste Wiesbadener Street Food Festival & Market statt. Ich konnte mir das natürlich nicht entgehen lassen und berichte euch nun heute davon.

Ich werde euch ein paar der Dinge vorstellen, die wir (meine Unterstützung und ich) probiert haben, euch natürlich Bilder davon zeigen und versuchen, denen die nicht da waren, einen guten Eindruck von dem Essen und der Atmosphäre zu vermitteln.

Das Festival und der Market fanden auf dem Gelände des Wiesbadener Schlachthofs statt, wobei das Festival unter freiem Himmel auf dem Hof besucht werden konnte und der Market in der Halle. Der „Kulturbeitrag“ betrug übrigens 3 Euro. Die Preise der Gerichte variierten in der Regel zwischen 5 und 8 Euro.

Das erste, was wir probierten, war ein Pulled Pork Burger an einem recht aufwändig gestalteten Stand (Foto links). P1080445Wie ihr rechts seht, sah das ganze recht lecker aus. Das Fleisch war auch wirklich sehr gut, leider wurde es mit einer Soße übergossen, die an den typischen Curry-Ketchup erinnert. P1080449Und die Brötchen sahen auch nicht selbst gemacht aus. Im Großen und Ganzen also in Ordnung.

An dem spanischen Stand, der diese Leckerei anbot, konnten wir nicht vorbei laufen ohne uns eine Tüte Churros zu genehmigen. P1080455Das frittierte und mit Zucker bestreute Gebäck wurde mit Schoko- oder Karamellsoße angeboten. P1080457Unsere Schokosoße war sehr lecker und hat nach echter Schokolade geschmeckt. Die Menge war auch ausreichend, am Ende war von der Soße sogar noch etwas übrig.

Eine sehr außergewöhnliche Delikatesse haben wir recht lange auf dem Festival suchen müssen. Im Vorbeilaufen sind wir mehreren Leuten über den Weg gelaufen, die eine Portion davon in der Hand hatten und wir mussten diesen Stand dann einfach suchen. P1080458An einem kleinen und eher unscheinbaren Stand haben wir dann eine Portion Mehlwürmer mit Bananen und Honig gekauft. Ich muss gestehen, dass ich mich dann doch nicht überwinden konnte, einen der kleinen gebratenen Würmchen in den Mund zu stecken, aber dafür hat meine Begleitung die Portion umso begeisterter verschlungen. Die Würmchen müssen sehr crunchy und lecker geschmeckt haben. Ehrlich gesagt finde ich, dass man genau für solche Sachen auf ein Street Food Festival geht. Mal etwas anderes zu erleben, etwas man nicht alltäglich isst. Auch wenn einen dann doch den Mut verlässt, so wie mich.

P1080459An „Michi’s Raclettefondue“ gab’s Raclettekäse in allen möglichen Varianten: Über Kartoffeln, mit Käsespätzle, auf Bauernbrot… Ich habe mich für die Bauernbrotvariante mit etwas Pfeffer entschieden. Der Käse wurde übrigens auf dem Laib erwärmt und dann herunter gekratzt. P1080461Warmer, würziger und zähflüssiger Käse auf dunklem Bauernbrot… Manchmal sind die einfachsten Dinge eben die besten.

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Im Gänsemarsch ging’s dann weiter zu den nächsten Leckereien.

 

Nachdem wir Amerika, Spanien und die Schweiz kulinarisch hinter uns liegen hatten, war Japan an der Reihe. P1080463Hier gabs Dim Sum in der Gyoza Variante, sprich Huhn mit Trüffel. Ich fand die Schale sehr schick, in der das ganze serviert wurde. Der Trüffel kam geschmacklich nicht sehr extrem durch, das ganze schmeckte eher säuerlich nach Soja-Soße und ein bisschen würzig. P1080465_2Trotzdem hat es sich gelohnt, einen Abstecher nach Japan zu machen. Für alle Asienfans gab’s an einem anderen Stand auch noch asiatischen Nachtisch.

Nach Japan war unser nächster Stop am „Latino-Grill“. P1080467Hier konnte man zwischen verschiedenen Gerichten wählen, wie zum Beispiel argentinisches Steak, Empanadas, mariniertes Hühnchen und hausgemachte Chorizo. P1080468Letzteres seht ihr rechts, zusammen mit gegrillter Kartoffel, Salat, Peperoni und Guacamole. Die Chorizo hätte ein klein wenig würziger sein können, war aber geschmacklich trotzdem sehr gut.

Als letztes Gericht zeige ich euch den Surf & Turf Burger in der Triple Cheese Version (links).P1080476_2 Das Fleisch war unglaublich lecker und die Garnelen schön knackig. Die drei Käsesorten bestanden aus einer Scheibe Käse und zwei Sorten erinnerten von der Konsistenz her an Frischkäse. P1080473Ich glaube, der Burger hätte noch besser geschmeckt, wenn man anderen Käse gewählt hatte. Aber der Rest war wirklich perfekt und saftig.

Zum Abschluss stelle ich euch noch zwei Getränke vor, die in Mainz hergestelt werden.

P1080472_2Links seht ihr das Eulchen-Bier in der Märzen-Version, das auch genau so schmeckte wie man sich das vorstellt. Ein leckeres kühles Bier für zwischendurch.

Rechts seht ihr den Kiezbaum-Cider, der so lecker war, dass ich erst ans Fotografieren dachte als die Flasche schon halb leer war. P1080477Ich muss gestehen, dass ich ein echter Cider-Liebhaber bin und dashalb auch an diesem Stand nicht vorbei laufen konnte. Der Cider ist übrigens aus Bio-Äpfeln und schmeckte sehr fruchtig aber nicht zu süß.

Mein persönliches Fazit: Es gab allerlei Leckereien für die sich der Besuch definitiv gelohnt hat. Was ich schade fand, war dass der Market eher Messe-Charakter besaß und auch recht klein war. Und mich haben ein paar Stände von großen Ketten und Firmen gestört, wie zum Beispiel von „Granini“. Denn ich besuche solche Festivals um einzigartige Gerichte und Getränke zu entdecken, die in eher kleinen Unternehmen hergestellt werden und nicht um mir einen Saft von Granini zu kaufen, den ich auch im Supermarkt bekomme. Schließlich sollten die Lebensmittel auch einen etwas höheren Qualitätsstandard besitzen als Kettenqualität. Und beim Schreiben von diesem Artikel hätte ich jetzt wirklich gerne noch mal eine Flasche von dem „Kiezbaum-Cider“.

Übrigens findet das nächste Wiesbadener Festival schon Anfang Oktober in Biebrich statt.

Ein Kommentar zu “1. Street Food Festival & Market Wiesbaden

  1. Pingback: Geburtstag und der erste Food-Festival-Bericht | Schlemmergaumen

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